Jean-Luc Nordmann amtet seit 1. Juli 1999
als Direktor für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft. Zuvor war
der Jurist seit 1991 Direktor des Bundesamtes für Wirtschaft und Arbeit
resp. des vormaligen Bundesamtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit.
Als integre Persönlichkeit mit hoher Akzeptanz trug Jean-Luc Nordmann
massgeblich dazu bei, dass das Schweizer Volk der Personenfreizügigkeit
mit der EU und deren Erweiterung dank der unter seiner Leitung
erarbeiteten Flankierenden Massnahmen zustimmte.
Auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite wird Jean-Luc Nordmann
gleichermassen als Vermittler in schwierigen Situationen geschätzt. Als
vor der Abstimmung über die Bilateralen I die Situation im Baugewerbe zu
eskalieren drohte, konnte der Arbeitsfrieden durch die Mediation des
Direktors gewahrt werden.
Sein Feingespür, seine Überzeugungskraft, aber auch seine Weitsicht
stellte er ein weiteres Mal beim Übergang von der Swissair zur Swiss
unter Beweis. Durch seine Umsicht und sein Engagement konnten Härtefälle
gemildert und Arbeitskonflikte vermieden werden.
Er reformierte erfolgreich die Arbeitslosenversicherung,
professionalisierte die Arbeitsvermittlung und führte wirkungsvolle
Massnahmen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ein.
Bundesrat Joseph Deiss drückt Jean-Luc Nordmann bereits heute seine
grosse Anerkennung für seine ausserordentlichen Leistungen und seinen
unermüdlichen Einsatz aus.
Der 1942 geborene Direktor für Arbeit wird am 31. Januar 2007 nach 16
Jahren im Dienste der Eidgenossenschaft seinen Ruhestand antreten